der aktuelle LIVEbericht:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 NEB war für Euch LIVE vor Ort

 Hier werden wir von unseren Konzert- und Festivalbesuchen berichten..

powered by POSER 667

R-Evolution of  Steel 2016

Berlin, Rostock und Hamburg 


waren die Stationen der diesjährigen
R-Evolution of Steel. Mit Empiresfall und Shadowbane aus Hamburg, Tyson aus Kiel und den Kröpeliner Iron Horses stellte Pierre (Poser667) ein gut auf einander abgestimmtes Line Up zusammen. Wie der Name der Tour versprach, durfte man Zeuge einer echten Entwicklung werden. Wenn der Start in Berlin (Slaughterhouse) noch etwas verhalten war, gab‘s in Rostock (Bunker) mit  Red Poison als Specialgast eine richtig fette Metalparty, die dann beim Tourfinale im ausverkauften Stellwerk in Hamburg ihren gebührenden Abschluss fand.

 


Am 4.11. im Bunker in Rostock gab es das erste Heimspiel der Tour. An diesem Tag war mit Tyson das TourLineUp nun auch komplett. Als Specialguest wurde Red Poison zum Set geladen, und heizten im Bunker als abendlicher Abschluss dem Publikum richtig ein. Hier gab‘s einen drei Titel langen Circlepit beim Auftritt der Shadowbanes. Irone Horses nutzten Ihr Heimspiel, Tyson brachten die Fans in MV auf Betriebstemperatur nach dem Empiresfall das Metalfeuer entfachten.

 


5.11. Hamburg Stellwerk Nach dem die NEBcrew nach erfolgreicher Suche den Eingang zur Location zwischen den Gleisen des Bhf. HH-Harburg fand füllte sich das Stellwerk zügig und noch während der Show konnte der Veranstalter Sold Out melden. Ein fetter Erfolg für Poser 667 und seiner Idee eine kleine aber sehr exklusive Metaltour zu etablieren. Mit dem Kick Ass Rock’n Roll aus Mecklenburg Vorpommern beamten die Iron Horses das Publikum zurück zu den Ursprüngen des Hard Rocks. Kraftvollen HardCoreMetal aus Kiel zelebrieren Tyson ggf. auch zu dritt (in Rostock). Der Schwergewichtsmetal bringt den geneigten Zuhörer dann schon mal auf Linie für die nachfolgenden Gigs. All dies funktioniert aber nur mit dem richtigen Opener. Das schwere Los fiel diesmal auf Empiresfall. Die TrashMetaller aus Hamburg meisterten diese Hürde aber grandios und brachten bei allen Shows die Metalheads auf die nötige Betriebs-temperatur. Den krönenden Abschluss lieferte dann Shadowbane mit Ihren zahlreichen Fans, die mit grünem Flüssigtreibstoff das Stellwerk abfeierten.

 

 

 

Poser 667 Productions
zeichnet verantwortlich für die Erfolgs-formate der Touren
„The Sleazy R-Evolution“ und  „The R-Evolution of Steel“. Nebenbei moderiert Pierre

SLEAZE-ROCK-RADIO auf laut.fm  und entwirft coolen Schmuck für diverse Körperteile.


Da die Konzert- und Tourformate viele Schnittmengen mit unserem NEBsupport haben, verabredeten Pierre und Frank zukünftig enger zusammen zu arbeiten. Bezahlbare Eintrittspreise und eine abwechslungsreiche Mischung verschiedenster Musikrichtungen sprechen bei den Konzerten ein breites Metalpublikum an. 

Die Mischung aus etablierten Szenegrößen, Localheros und Newcomern, sowie die Wahl der Location sehe ich als die Konzertvariante der Zukunft um Neumetalheads den Zugang zur Liveshow zu ermöglichen, so die Bands zu unterstützen und die Chance für die kleineren Eventlocations gegen die Platzhirsche mit gutem handgemachtem Rock erfolgreich zu bestehen. 

 

 

 

 

Dateidownload PDF
Tourreview R-Evolution of Steel 2016

 

An dieser Stelle noch ein kleiner Tip an die Master of Lights in den Klubs. Um die Werbesynergien für die Bands und die Clubbetreiber effektiv zu nutzen und ins richtige Bild zu setzen ist es toll das Fotografen Ihre Bilder ins WWW bringen. Dunkle Bühne mit viel Licht von hinten ins Publikum hat so seine Nachteile, und Rot ist nicht die Lieblingsfarbe der fotografierenden Zunft. Gebt uns einfach, wie die „Großen Bühnen“, die ersten drei Songs bei schönem Licht, und dann passt das ;-)

HEATHEN ROCK 2016 - 

"ASGARD, MIDGARD", Harburg ... "unsere Welten" 

Seit letztem Jahr unterstützen wir gerne das wichtigste Indoorfestival Norddeutschlands. Auch in diesem Jahr lies das Lineup keine Wünsche offen. Typisch für Heathen Rock sind zwei wichtige Säulen des Festivals. Zum einen kann man hier Top Bands fast aller Genres der Metal- und Rockszene erleben. Da feiert der Pagan mit dem Hardrocker und der Viking dreht seine Runde mit dem NDH, Black- und/oder Hardcorefan im MoshPit, und alles läuft friedlich ab. Für mich ist die Mischung das Faszinierende an dieser Party. Hier haben junge Bands die Möglichkeit vor größerem Publikum gemeinsam mit den Profis auf einer Bühne zu musizieren. Besser als mit solchen Größen wie  

Motorjesus, Wolfchant, Spitfire, Fjoergyn, Wolves Den und Whiskey Hell kann man die Vielfalt dieses Festivals gar nicht beschreiben. Und wie im vergangenen Jahr schaffte es abermals eine Band des Warm Up 2015 auf die Heathen Rock Bühne. Der Bad Ass Boogie von Whiskey Hell war natürlich ein Heimspiel für Olly, Lars und Carsten. Kurze Umbaupausen und eine perfekte Organisation hielten den Spannungsbogen beim Publikum hoch und ließen nie Langeweile aufkommen. Für mich ist HEATHEN ROCK neben der Möglichkeit tolle Musik mit netten Leuten erleben zu dürfen, auch die Chance Bands das erste Mal live zu erleben. Auch in diesem Jahr habe ich definitiv drei Bands auf dem Zettel, die es meiner Meinung nach lohnt, weiter zu beobachten. Mit den Worten:“ Are you ready for true metal?“ betraten die Rocker von Picture die Bühne und brannten ein Feuerwerk vom Feinsten ab. Ohne Schnick und Schnack zimmerten die 5 mit all Ihrer Erfahrung eine fantastische Old Shool Metal Show auf die Bretter! Super!  

Bereits am Anfang kam eine junge Band aus Gelsenkirchen auf die Bühne. Ich war noch mit dem Equipment beschäftigt, als Kryptonite sich anschickten HEATHEN ROCK 2016 mit Ihrem Auftritt zu eröffnen. Junge Leute zelebrieren die Musik meiner Jugendzeit live und sehr gut. Die Band um Frontmann Chris Formell begeisterten so früh am Tage die anwesenden Zuhörer mit bestem Hard Rock alter Schule. Einfach nur genial.  

Und dann war ja da noch die Horde junger Musiker die sich zum Entern der HEATHEN ROCK Bühne verabredeten, und mit Ihrem FOLK BLACKMETAL aus Stade zum Tanz aufspielten. Vom Intro an schwangen die Damen und Herren von Rabenwolf den PAGANhammer und ließen Ihr Publikum nicht mehr los. Man nehme harte Gitarrenriffs, eine Bassdrum wie Maschinengewehrfeuer, gerade treibende Basslinien gepaart mit Flöte und einem Klangteppich vom Keyboard, darüber eine verständlich gesungene dominante Blackgesangsstimme und über allem ne Brise Mehrsatzgesang. Fertig ist eine Show, die wirklich fast jeden anwesenden Zuhörer (egal welcher Musikrichtung zugetan) fesselt. Was dieses junge Musikensemble auf die Bühne brachte war für mich fraglos eines der Highlights des Festivals.

HEATHEN ROCK ist ein ehrliches Festival zum Jahresanfang, welches das Festivaljahr besser nicht beginnen lassen kann. Und wo bitte bekommt man für 26,- € AK 10 Bands dieser Qualität und ein so großes Metal- und Rockspektrum geboten? Genau … nur beim HEATHEN ROCK. Mit interessanten Clubs und dem Flackschiff Heathen Rock setzt Hamburg ein sicht- und spürbares Zeichen in der Metal-und Rockszene. Wenn anderorts Clubs dicht machen müssen, Festivals in anderen Städten nichterfüllbare Auflagen erhalten, so hat die Hansestadt mit Ihrer Szeneinfrastruktur und diesem Festival alle Chancen in der Championsleague der Szene dauerhaft oben mitzuspielen. Nun müssen wir wieder ein Jahr warten. Ich wünsche den Machern weiterhin ein so glückliches Händchen und viel Kraft.

 

 

Der Unterstützung von NEBerlin können sich die HEATHEN ROCKer jedoch sicher sein.

                                                                                                     © Text & Foto by Frank  Schneider 

 

HEATHEN ROCK 2016
Festivalbericht © by Frank Schneider

Zweimal Frauenpower on stage –

 

Nie werde ich vergessen wie meine Mutter genervt war, als ich 10 gewöhnliche AMIGAscheiben gegen die Lizenzpressung von Highway to Hell tauschte, und das Vinyl dann stundenlang meinen RFT-Schalplattenspieler strapazierte. Ein schwarzweiß Foto der Australier für den blauen Perso und alles war gut, so huldigte ich den Hard Rockgiganten AC/DC in meiner Jugend.

Schon oft erzählten mir Freunde von einer weiblichen Tribute Band namens Black Rosie die echt gut sein sollten. Bei Gesprächen mit anderen AC/DC fans  kamen aber auch andere Stimmen auf, wie AC/DC kann und darf man nicht covern und schon gar nicht von Frauen. Gut lasset denen Ihre Meinung und wir überzeugen uns mal schön selber von dem LIVEpotential der Mädels.

Freitags in Berlin Hellersdorf. „Die Kiste“ eine durchaus gute Location die frei steht und mit engagiertem Personal neben Konzerten auch Kino im Berliner Osten anbietet. Der Bezirk Marzahn Hellersdorf braucht sich mit seinen Konzertlocations nicht hinter den so genannten Szenekiezen verstecken. Die Parkbühne Biesdorf, die Kiste, die Alte Börse, die zukünftige Freilicht-und Konzertbühne in den Gärten der Welt und viele mehr, sind Zeugnis vom neuen kulturell musikalischen Potenzial eines jungen grünen Bezirkes.

 

Einige Tage später lud man in den Jugendklub „Hanns Eisler“ zum Doomfrühlingsfest ins nahe gelegene Potsdam. Die ca. 80 km vom östlichsten Zipfel Berlins ins schöne Brandenburger Umland haben sich aber gelohnt, und es war der krönende Abschluss zweier  Konzerterlebnisse mit Frauenpower pur.

 

20.03.2015 Berlin- Hellersdorf „ Die Kiste“

 

„Ene, meene miste da rappelt’s in der KISTE“.

Vorweg sei gesagt, wer die Mädels noch nicht LIVE erlebt hat, sollte sich mit einem Urteil echt zurück halten, kurz es war der Hammer.

Karo(Gesang), Gaby Leadgitarre, Jeanine(Bass) Dörte (Rhytmusgitarre) & Dajana am Schlagzeug nahmen die zahlreich erschienenen AC/DC fans vom ersten Ton an mit auf eine Reise durch die Geschichte der australischen Starkstrommusiker. Fast 2 Stunden rocken die Ladies die Bühne.  

 

Vom fulminanten Schlagzeugsolo über leuchtende Devilshörner und geniale Gitarrensolis bis hin zu den Massen kompatiblen AC/DC-Mitgröhlklassikern wieT.N.T., Hells Bells und Thunderstruck war die Stimmung durchgängig super und alle feierten eine tolle Party.

Karo ist eine absolute Rampenqueen und bindet das Publikum immer wieder mit ein.  An diesem Tage stimmte einfach alles und der Höhepunkt war zweifelsfrei als der Saal Happy Birthday für Frontfrau Karo schmetterte und Dajana „fremd ging“ und das Geburtstagsständchen auf der Gitarre intonierte! Freilich gibt es viele sehr gute AC/DC Coverbands,aber eins ist unstrittig, es gibt nur eine female tribute Band. Und die braucht sich nicht hinter den männlichen Kollegen zu verstecken.

Abschließend muss ich noch eins los werden. Auch wenn es mir vielleicht nicht mehr vergönnt sein sollte das Original noch einmal zu sehen, so tröste ich mich mit einer alten Weisheit des Mathematikphilosophen Rech Ne Risch: Für ein Ticket des Originals kann ich bestimmt 10x die Rosies sehen und hören.

 

Fazit:
Fünf gut aussehende Frauen die alle Ihre Instrumente top beherrschen mit einer jederzeit präsenten, kraftvollen Frontfrau sind Garant für 120 Minuten HardRock Party vom Feinsten! Unbedingt LIVE erleben!

BLACK / ROSIE
WEB | FACEBOOK  | Fotoalbum zum Konzert 

Dateidownload zum LIVE-bericht
Black Rosie & HIGH FIGHTER

 

10.04.2015 Potsdam -

„Jugendklub Hanns Eisler“  

 

Im Sommer 2014 gründeten sich HIGH FIGHTER aus ehemaligen Bandmitglieder von A Million Miles, Buffalo Hump und Pyogenesis. Nun muss der Schreiberling ehrlicher Weise zu geben, dass mein Einstieg in dieses Genre der Musik auch erst 2014 bewusst stattfand.

Der erste Kontakt kam 2013 mit RISING NOVA, die sich leider auflösten, und über Frontfrau Mona (eine ganz nette Kollegin übrigens) die mich im letzten Jahr zu Alunah schickte, wo ich mein erstes Doomkonzert in die Seele geballert bekam. Gemäß dem Motto, man lernt nie aus, haben die Jungs um Sophy Day mit Awekening the forest, mir die Tür zum Verständnis für dieses Genre geebnet.

Nun aber zu HIGH FIGHTER.
Ein kleiner gemütlicher Jugendklub am Rande von Potsdam. Der Klub feierte sein 5 Jähriges Bestehen, man wurde mit einem Glas Sekt begrüßt und Eintritt musste man auch nicht bezahlen. Rechtzeitiges Erscheinen sichert die Chance einen kurzen aber intensiven Soundcheck zu erleben und mit Freude festzustellen, dass man den Gehörschutz doch nicht vergessen hatte!

Das machte Hoffnung auf mehr. Und was dann abging …. Wow… Ein Intro gespielt vom Bass, ungewohnt aber umso genialer! Nebel wenig Licht (übrigens waren sich die Kollegen vor Ort einig, nach dieser Ausleuchtung wäre nur noch ganz ohne Licht gekommen), aber das tat nur den zahlreichen Fotografen weh, der Show aber keinen Abbruch.

Nun schickten sich HIGH FIGHTER an, ein musikalisches Häuschen auf die Bühne zu zaubern…

Die Drums im Einklang mit dem Bass gossen ein knallhartes Soundfundament über dem sich Meterdicke Wände der Gitarren aufbauten, um dann letztlich von der vielseitigen, schönen und dämonischen Stimme von Mona das Stahldach aufgesetzt zu bekommen. Der Bunker ist erschaffen und das Publikum darin gefangen, es gibt kein Entrinnen. Dunkelheit!

 

Dieser Soundteppich kriecht sofort in Deine Seele und zieht dich immer tiefer nach unten. Ab und zu ein Lichtschimmer von außerhalb, wenn Monas  Stimme Klangfarbe,Intensität und/oder Ausdruck ändert. In kürzester Zeit bist Du der Macht dieses musikalischen Bauwerkes erlegen und ergibst Dich den HIGHFGHTERn.  

 

Die an einem Wochenende in Eigenregie produzierte EP mit dem Titel „The Goat Ritual“ ist schon hart am Limit, da stellt sich mir die Frage was erwartet uns dann erst mit dem ersten Long Player?

Wer nun also den Mut hat, sich dieser sehr heavy, bluesigen DOOMattacke zu stellen, sollte sich

1. in froher Erwartung des Albums die EP käuflich erwerben

2. HIGH FIGHTER unbedingt LIVE sehen und

3. aus einem Sack Estrichbeton keinen guten Doom erwarten.

FAZIT:

Mit HIGH FIGHTER bläst eine deutsche Band zum Angriff auf die internationaleDOOMszene.

Mit„The Goat Ritual“ haben

Mona Miluski – vocals, Christian "Shi" Pappas - rhythm guitar,

Ingwer Boysen - lead guitar, Constantin Wüst – bass und Thomas Wildelau – drums, schonmal die schwere Artillerie in Position gebracht!

© by Frank Schneider – NEB
nigrum-est-bonum.de

HIGH FIGHTER

WEB | FACEBOOK

 

 

 

 

Heathen Rock Festival 2015  

Am Anfang stand die Idee,
heute ein Meilenstein in der Indoorfestivallandschaft

 

 

Normalerweise erwartet man vom Rezensionsschreiberling das chronologische Abarbeiten der Runningorder und dem damit verbundenen  gute Band - schlechte Band, guter Sound - schlechter Sound, traf den Geschmack - traf Ihn nicht usw…

… das entspricht aber nicht dem Codex von NEB. Bei einer Rezension handelt es sich immer um eine subjektive Meinung des Verfassers und darum haben wir uns bei NEB auferlegt, wenn uns etwas gefällt berichten wir darüber, wenn nicht lassen wir es. Egal wie Musik oder ein Event den einzelnen anspricht, auf jeden Fall steckt viel Arbeit, Fleiß und Mühe hinter jeder Show und jedem Album. Wir möchten heute auch das Festival an sich in den Mittelpunkt unserer Betrachtung stellen.
Wolle K. und Tobi R. (Namen von der Red. Anonymisiert =D) hatten die Idee jungen Nachwuchsband eine Bühne zu geben. Die Idee war geboren … aber wie muss man eigentlich drauf sein das dann auch so durchzuziehen?


Ich behaupte einfach mal, Beiden war anfangs gar nicht bewusst,  was da alles auf Sie zukommt. Umso mehr ziehe ich meinen Hut vor dieser Leistung der beiden norddeutschen Jungs. Spätestens jetzt werden sich in den Chor der „Abersager“ die jenigen lautstark einreihen, die zu Recht mahnen, dass dies alles nicht ohne die vielen helfenden Hände möglich ist. All denen schmettre ich ehrlichen Herzens entgegen: „IHR HABT RECHT!“
Wer in diesem Jahr im Rickehof dabei sein durfte, hat ein sehr professionell durchorganisiertes Event erleben dürfen. Vom Catering, Security und Meet &Greet, über eine Profi- Backline, Rowdies, Ton- und Lichtkünstler bis hin zum Locationbetreiber, einer Händlerzone und der Reinigung… alles machte einen sehr gut organisierten Eindruck. 

Aber lieber Leser, das Leben zeigt,  wenn man so ein Ding von der Idee bis zum Erfolg führen möchte, bedarf es immer Visionäre, die für die Sache brennen, andere begeistern können und viel Herzblut und Zeit in ein Projekt investieren. Und dies bringen Tobi und Wolle mit.
Wie schon berichtet war bereits das Warmup mit Night Laser und Whiskey Hell ein musikalisches Highlight in Marias Ballroom. Was macht Heathen Rock nun so einmalig. Kurz und knapp, die Mischung macht’s. Es gibt nicht viele Festivals die sich trauen die verschiedensten Stilrichtungen so mutig auf eine Bühne zu bringen, aber es funktioniert. Pagan-, Folk-, Black- & Heavy Metal mit Blues Rock und Glam zu vereinen ist gewagt,  zeigt aber auch die Vielfalt der Szene. Von jungen Bands wie Painted über die „alten Showhasen“ wie Gloryfull , Blackbird und SuidAkra bis hin zum norwegischen Headliner Crome Division lieferten alle super Gigs ab, und nie wurde der Platz vor der Bühne leer.  

Selbst ein Stromausfall, der mit einem spontanen Schlagzeugsolo der Chrome Division überspielt wurde, tat der guten Stimmung keinen Abbruch.
Fazit: Wenn eine Band wie Chrome Division beim Heathen Rock Ihren Tourauftakt auf die Bühne zimmern, die erfolgreichen SuidAkra kurzfristig einspringen, sich die OLdShoolrocker von Whiskey Hell eine Bühne mit den GlamMetallern von Night Laser teilen, Bands aus allen Teilen der Republik und dem befreundeten Ausland anreisen und das 6. Heathen Rock Festival AUSVERKAUFT nur knapp verfehlte, dann können Wolle und Tobi, sowie die Stadt Hamburg stolz auf diesen kulturellen Höhepunkt sein. 


Noch eine Phrase zum Schluss raus gehauen:
„ Es ist schwer an die Spitze zu kommen, noch schwerer ist es Spitze zu bleiben!“ Um so erfreulicher ist es, dass wir Heathen Rock als offizieller Hauptstadtsupport unterstützen dürfen. Wir wünschen Tobi und Wolle, sowie dem gesamten Orgateam  viel Kraft für die nächsten Festivals.

 

HEATHEN ROCK Warm Up
Marias Ballroom - Hamburg Harburg 14.02.2015  

 

Wenn man sich die Running Order des diesjährigen Festivals anschaut, so muss man sagen, dass die Veranstalter hier kaum Wünsche offen lassen. Hier werden Rock’n Roller genauso wie die immer größer werdende Pagangemeinde auf Ihre  Kosten kommen, und der Black- neben dem Heavy Metal Fan bestes Festivalfeeling erleben. Genau das ist die Art von Indoorfestivals,  die meiner Meinung nach, ein erfolgreiches Konzept verkörpern, abwechslungsreich und für jeden etwas dabei. Der Vorverkauf läuft auf vollen Touren. Das Veranstalterteam punktet auch noch anders. Im Gegensatz zu den Outdoorfestivals muss der geneigte Metalfan nicht auf die Grüne Wiese, was im Winter auch etwas sehr  cool wäre, sondern geniest

Heathen Rock

in einer sehr gut erreichbaren Location in der  Nordic Metal City Hamburg.

 Bereits eine Woche vorher konnte man sich beim diesjährigen WARM UP auf Betriebstemperatur headbangen.  Was hier am letzten Samstag abging war der Hammer. Ich möchte ein wenig ausholen. Da gibt es zwei Hamburger die sich bereits zum 6. mal in den Kopf gesetzt haben ein Festival  "Von Fans für Fans" zu organisieren und so viele Genre wie möglich auf eine Bühne zu bringen und dem Nachwuchs eine Liveperfomance zu ermöglichen. Gut diese Idee haben viele... Sorry Wolle und Tobi, aber wie muß man eigentlich drauf sein das auch durch zuziehen. Was uns beim Heathzen Rock an Abwechslung erwartet war bereits am 14.02. in Marias Ballroom 200% zu erleben. Die HR-Crew hat es echt geschafft Old Scool und 8o'er Party Feeling auf eine Bühne zu bringen, und es hat geklappt.   

Wallenberg's Whiskey Hell 

Den Auftakt machte Whiskey Hell mit Frontman Olly Wallenberg. Nun bin ich ja ein etwas älteres Semester aus dem letzten Jahrtausend. Aber was die drei da auf die Bühne brachten ließ mein altes Rockherz höher schlagen. Liebe Smartphonegeneration die schnurlos zur Welt kam und sich nun in unserer Rock-, Metal-... usw. familie wohlfühlt. Wenn Ihr mal live erleben möchtet wo der Ursprung all der jetzigen Metalkategorien liegt, dann besucht bitte das nächste Konzert von Whiskey Hell. Ein Schlagzeug, ein Bass eine Gitarre, alles ohne Schnick und Schnack, aufwendige Pyros und nicht in jedem Satz das böse fxxx Wort, viel Liebe zur Musik und zur Melodie und schon kann man besten Blues, Rock and Roll der alten Schule erleben.

 

Die drei schaffen es den Urgedanken des Rocks in Ihre Lieder zu packen. Ein geradliniges und sehr engagiert gespieltes Schlagzeug, saubere, individuelle Bsslinien und eine Gitarre des Meisters bilden die Erfolgsbasis für diese Musik. 

 

Ollys Gesang und der Cowboyhut versetzen Dich ins Mutterland des Blues Rocks. Die Drei leben,lieben und fühlen den Rock'n Roll, was auch sofort auf den Zuhörer überspringt. Wer ehrlichen Rock der alten Schule erleben möchte, kommt nicht an Whiskey Hell vorbei. Titel der Silberlinge und einige Coversongs machen ein WH-Konzert zu einem echten kulturellen Erlebnis.  

 

Unser Fazit: unbedingt Live erleben  

 

 SETLIST:

natural born bad boy
kicked in the teeth

dickle me up

respect truth and family

back to the swamps

she's ready

darkest hour blues

black betty

planet of snakes

weed and whiskey

cocain cowboys

highway songs

whiskey hell

surfin Bird

tush 

 

 

NIGHT LASER 

Nach einer kurzen Umbauphase gings weiter mit dem bunten Reigen der Metalmusik. Jawohl ich sagte bunt... denn nun war Party mit NIGHT LASER angesagt.
Nightlaser,mit neuem Drummer am start, begannen Ihren Gig mit dem Sirenenintrodes aktuellen Albums "FIGHT FOR THE NIGHT" .

Trotzdem Sänger Benno etwas angeschlagen war, liesen es sich die vier nicht nehmen, Marias Ballroom zu rocken. Der geneigte NIGHT LASER FAN bekam genau das was er erwartete Glammetal vom feinsten auf die Ohren. Obwohl den Hauptanteil die Songs des aktuellen Albums bildeten, wurden auch die Hits der Zeit als Nightlife gespielt. Wir von NEB wollten unseren Jungs aus Braunschweig natürlich ein besonderes Konzerterlebnis bieten, also verteilten wir Knicklichter die dann bei "feels so wrong" im Takt geschwungen wurden.  Ich denke den Vier hats gefallen.  

Ich hatte nun endlich mal die Gelegenheit, neben dem Fotografieren, auch mal die musikalische Professionalität der NIGHT LASER genießen zu dürfen. Also alles was ich in der CD Review geschrieben habe ist die Wahrheit, und wird von der Band live 100%ig rüber gebracht. Der Titel ist Programm "Party ON". NIGHT LASER verkörpert voll und ganz den heimlich bunten Partygedanken unserer schwarzen Szene. Also das Benno eine "Rampensau" ist, Robert den Bass und die Backingvocals liebt und Max, der NEUE, hoffentlich jetzt fetser Bestandteil hinter der Schießbude ist, ist ja fast selbstverständlich... aber, Alter Schwede, an diesem Abend war Hannes ja nun der Härteste.  

 

Da legt der ein Gitarrensolo vom allerfeinsten hin... da staunt sogar Benno (Siehe Fotoalbum). Wer die 4 Braunschweiger noch nicht live gesehen hat, solte sich das Album besorgen und schon mal warmfeiern.

 

SETLIST:

heaven is hell

hear my guitar

key to madness

trouble (in the neighbourhood)
timekiller

bachseat rock

burning money

dirty dollars

feels so wrong

promised land

on my own

keethis love alive

fight for the night

unchained

prime minister 

 

 

 

@ Wolle & Tobi: Jungs ick hatte ja so meine Zweifel ob das passt. Krasser gehen die Gegensätze in der Musik ja kaum, aber das hat gesessen wie die Faust aufs Auge. Ick ziehe den Hut. Der Samstag hat Bock auf mehr gemacht. D.h. schon wieder gehts auf nach Hamburg. Wo ich, dank der beiden, die Möglichkeit bekommen habe, exklusiv für Euch vom Heathen Rock berichten zu dürfen. Danke Euch beiden.

Von Abstürzende Brieftauben bis Zwölf Bands
rocken gegen Armut

der NEB - Konzertherbst in BERLIN!

 

21.10.2014 – BiNuu -
Festival der Volxmusik

mitGrillmasterFlash, die Ellys, Mimmis & Abstürzende Brieftauben

Als Wendekind der 80’er Jahre, war seinerzeit das EKL eines der besten Location für besondereMusik im Berliner Osten. Neben den Einstürzenden Neubauten und Herwig Mitteregger war das Festival der Volxmusik vor 25 Jahren eines der besten Konzerte, die ich damals erleben durfte. Der FunPunk gepaart mit aussagekräftigen Texten gegen die Probleme im In-und Ausland, trafen schon damals den Zeitgeist und ließen diese Bands sogar Chartpositionen in beiden deutschen Staaten erobern.

Nun zur Neuauflage 2014.
GrillmasterFlash überzeugte durch handgemachte Gitarrenmusik mit eigenen Texten und gekonnter Eigenanmoderation. Nun folgten die Ellys mit Frontfrau Elly, aber die Stimme kam mir bekannt vor, jawohl Elly war seinerzeit Gitarristin und Sängerin der Mimmis. Mit Ihrer eigenen Band wandelt Sie text- und musikalisch zwischen Punk und Rock. Ihre einzigartige Stimme und der satte Sound ergibt ein sehr gutes Gesamtwerk.
Die Mimmis erinnerten sofort an das damalige Konzert im Elektrokohle Lichtenberg und heizten dem Publikum nochmal richtig ein. Viele bekannte Titel aus den vergangenen Jahrzehnten stimmten den Zuschauerchor  auf den eigentlichen Höhepunkt des Abend ein. Wie damals, alle überflüssigen Instrumente von der Bühne geräumt und mit Gitarre und Schlagzeug brach das Taubengewitter über uns herein. Gemäß dem Motto „Der bucklige schlägt wieder zu“ wurde jeder Titel lautstark mitgesungen, es wurde gepogt*  und gefeiert! Mit dem Titel Konrad K. erinnerte man gemeinsam an den viel zu früh verstorbenen Taubenmitbegründer.

*) an alle Moshis: Der Pogo,entstanden um 1976, ist ursprünglich ein Anti-Disco-Tanzder alternativen Punkbewegung .
Nach gut 4 Stunden ging dann auch dieses Konzert zu Ende. Micro signierte noch eine DVD die wir in unsererem Überraschungspaket zum VI.  Phönix PartyPokal spenden. Wer nochmal die Zeit des FunPunks erleben möchte, sollte zu sehen irgendwo die Tauben und/oder Mimmis zu sehen.
 

30.10.2014- HÄMATOM – K 17 -  Tour X

Support zum Hämatomgig war Apron, eine Münchener Band die ich bis dato nicht kannte. Aber der Vorteil von Livekonzerten ist, dass man immer wieder neue Bands und Stile kennenlernt. Die Band selber siedelt Ihre musikalische Eigenkreation irgendwo zwischen System of a Dawn und EAV an. Vielleicht könnte man die Musik auch Metalzirkus im Comicstile nennen. Auf jeden Fall ist das Konzept schlüssig, geht ins Hirn und macht Spaß. Die Bühnenpräsens der Akteure ist die Basis, die Fangemeinde von Apron stätig zu vergrößern. Nun waren die Zuschauer im K17 auf Betriebstemperatur um die Flecken zu empfangen.

Vorweg muss ich sagen das die Freunde von HÄMATOM seit „Wenn man vom Teufel spricht“ über "Keinzeitmensch" bis hin zum Jubiläumsalbum „X“ mit den dazugehörigen Festivals und Touren, ein Arbeitstempo hinlegen was überirdisch ist. Die schreibende Zunft war sich beim neusten Silberling nicht einig. Auch ich fragte mich, ob es gu tsei so kurz hintereinander den Markt mit einer neuen Pressung zu erobern. Das Konzept aber geht auf. Toptitel der letzten 10 Jahre im typischen HÄMATOMsound zu covern ist gewagt wie genial. Das ist gelungen, und mit den neuen Songs ist es auch kein reines Coveralbum. Die Interpretationen von Bilder im Kopf oder von Peter Fox sind absolut hörenswert. „X“ ist ein Muss für den geneigten Freak (HÄMATOM-Fan). Entsprechend wurde dann der Auftritt der Vier zum erwarteten Höhepunkt. Hämmernd treibt Süd seine Mannen an Gitarre und Bass zu Höchstleistungen, und Nord bindet das Publikum immer wieder ein. Die Bühnen- und Lichtshow ist nicht übertrieben aber sehr effizient, und ergänzt Musik und Text super. Die beweglichen Monitore imHintergrund werden gut eingesetzt, nerven aber nicht. Alles in allem haben HÄMATOM wie immer geliefert. LIVE sind die Flecken eine Macht und zählen für mich derzeit zu den Besten was Deutschland im Trash und NDH zu bieten hat.

 

21.und 22.11.2014  - K 17- 
Meatelheads vs. Armut |
Rock gegen Hunger Vol. IV

Bereits zum 4. mal lud das K 17 zur großen Benefizgala nach Friedrichshain, und Fans und Bands folgten dem Ruf der Veranstalter. Metalheads vs. Arrmut & Rock gegen Hunger schaffen es immer wieder, verschiedenste Bands für den guten Zweck zu vereinen. An zwei Tagen gab es beste Musik und eine Superparty für den guten Zweck. Die Einnahmen dieses Events gehen an den Kältebus der Berliner Stadtmission. In diesem Jahr kamen so 2.500€ zusammen. Außerdem wurden an beiden Veranstaltungstagen auch Kleiderspenden,Tee, Isomatten und Schlafsäcke entgegen genommen.  Bei einem Eintrittspreis von nur 5,-€ sollte jeder dabei sein können.
Mitarbeiter der Stadtmission, der Obdachlosenhilfe und vom Kältebus standen für Fragen zur Verfügung.
Musikalisch waren beide Konzertabende sehr gut bestückt, und Knicki Knacki führte „die Mäuse“, mit dem Ihm eigenen Charme, locker und proffesionell durch beide Abende.
Stellvertretend seien hier TXL, Crossplane, Enorm, Crow 7, Snakebite und NightLaser genannt, die dieses Wochenende im Zeichen der Nächstenliebe zum Erfolg führten.
Wenn es wie  angekündigt kommt, dürfen wir uns im nächsten Jahr beim Jubiläum Vol.V , schon jetzt auf zwei musikalische Schwergewichte freuen. Wer dabei war wird wissen wer avisiert ist, wer nicht dabei war sollte es im nächsten Jahr auf keinen Fall versäumen!
Denn wo bekommt man an zwei Tagen solch ein LineUp für den schmalen Taler geboten, und tut beim Headbangen auch noch Gutes
.

28.11.2014– Mike Nuhn & Kaetsch – Knofel –
„Deutsches & Liebstes“ Akustik-Konzert


Gutes Essen, feiner Laden und beste Musik im Konzertkeller im Knofel in Prenzlauer Berg. Vor dem musikalischen Hochgenuss sollte der geneigte Musikliebhaber unbedingt die Küche im Knofel probieren. Der Name ist hier Programm. Und Knoblauch gibt’s hier nicht nur fest sondern auch flüssig. Vom leckeren Essen bis zum Knoblauchschnaps gibt’s hier fast alles was Vampire erschaudern lässt. Reservierungen sind unbedingt empfohlen. Wenn man dann gut gestärkt ist, geht’s in den Musikantenkeller.
Ein netter Konzertsaal mit Bar und Bühne im Berliner Untergrund. Genau die richtige Location für aufstrebende Bands und Musiker.
Den Abend eröffnete Kaetsch (Markus Paulick) mit seiner unverkennbaren rauchig, rockigen Bluesstimme und seiner Gitarre. An diesem Abend präsentierte er viele seiner eigenen Songs aber auch Cover wie Personal Jesus oder Lessons in Love. Kaetsch wagt es, solche Meilensteine der Musikgeschichte in einer  eigenen, anderen  Art zu interpretieren, die anfangs etwas Grübeln auf das Antlitz des geneigten Zuhörers zaubert, aber dann den „aha, kenn ich doch“ Effekt auslöst.
Später zauberte Markus noch Torsten Sobotta und Igor Prjahin aus dem Hut und der Sound bekam noch mal einen Schub. Wer Kaetsch nicht kennt und  nur seine Stimme hört, wird unweigerlich zu dem Schluss kommen, man das ist doch der … Ja, Nein!
Klingt wie Westernhagen, ist er aber nicht! Wer nun enttäuscht ist, dem empfehlen wir Ossternhagen LIVE! Ob Solo oder mit Instrumentalverstärkung, Kaetsch macht auch ohne Cover von Marius Spaß.

Nach kurzer Pause enterten dann unsere Helden von Mike Nuhn die Bühne. Mike, Patte und Timo bilden die Akustikbesetzung mit Percussionsverstärkung. So wurden die bekannten Songs wie „Weck mich“ und „Ketten“ vom gleichnamigen Album interpretiert und von den mitgereisten Fans textsicher mitgesungen. Das Akustikprojekt baut neben eigenen Songs auch auf viele Coversongs. Wer Mike’s musikalische Wurzeln kennt, darf gewiss sein, dass es LIVE immer eine kurze Freestylerapeinlage des Meisters gibt.
Ich begleite Mike und seine Band nun schon eine ganze Weile und muss sagen, musikalisch haben sich alle toll weiter entwickelt. Besonders schön war zuhören, dass Patte öfter auch gesanglich in die neuen Arrangements integriert wird. Pattes Bass im Satzgesang mit Mike’s klarer Stimme darüber ist eine echte Bereicherung und bringt mehr Farbe ins Spiel.
Derzeit ist Mike Nuhn im Studio um seinen neuen Longplayer zu produzieren. Am Schlagzeug wird es eine Neubesetzung zu „Ketten“ geben, da Kav eigene Wege geht.
Wenn die Jungs um Mike Nuhn , den Weg der kontinuierlichen Verbesserung weiter gehen, wird der neue Silberling die „Ketten“ sprengen und im deutschsprachigen Rockbereich eine nicht unwesentliche, eigenständige Rolle spielen. Diese Mischung aus eigenen Songs und den Charthits von den Sportfreunden Stiller, Die Ärzte oder Westernhagen sind Garantie dafür, dass bei einem Mike Nuhn Akustik - Konzert für jeden etwas dabei ist. 
 

Alunah (Great Britain) &
Brain Police (Iceland) 10.10.2014

Letztes Konzert in einer super Location erlebt...


Berlin - Friedrichshain  Jägerklause Grünberger Straße 10243 Berlin
Für mich, als in Friedrichshain aufgewachsener Berliner, der die Jägerklause noch als Gastronomietempel kannte, wollte sich die Durchführbarkeit eines Konzertes hier nicht wirklich erschhließen. Aber ich sollte eines besseren belert werden.
Die Location: ansprechendes Ambiente mit einem Saal, Billiardraum, Bar und einem urbanen Biergarten mit BBQ Küche. Draußen gab es frische Burger und Getränke. Der Saal hat eine gute Akustik und bedient genau die Zuschauerzahl ca. 200 +/- Leute (Schätzung), welche in Berlin immer weniger werden. So erfuhr ich vom Veranstalter dads dieses Konzert das letzte sein wird. Weil der geneigte Ruhebürger im Umfeld seine so geliebte Grabesstille wie so oft in der Metropole auch hier durchsetzte. Schade!

 

Das Konzert: Die Freunde von Napalm Records empfahlen mir Alunah anzusehen. Nun gut, bereits während des Soundchecks von Brain Police stellte ich fest, dass das Bühnenlicht heute wieder nicht unbedingt fototauglich war. Also bat man den Kollegen am Lichpult doch für den ersten Titel beider Bands eventuell etwas mehr Licht auf die Bühne zu zaubern. Trotz Zusage hat der junge Mann das in der Aufregung wohl vergessen, naja egal. Beim zweiten Gig hats dann funktioniert, schade nur da Alunah den Anfang machte. Egal einige wenige Bilder sind ja dann doch noch raus gekommen. Der Saal füllte sich und nach dem Soundcheck von Brain Police betraten dann die 4 aus Birmingham die Location durch den Haupteingang.  

Fix wurde der Transporter ausgeräumt die Instrumente auf die Bühne gebracht das Schlagzeugkid entfaltet, verkabelt und dann Soundcheck. Kurze Pause was trinken und schon gings los. Respekt. Aus dem Tourbus direkt auf die Bühne. Der Tourstress war Dave Day (Gitarre), Dan Burchmore (Bass), Jake Mason (Drums) und Soph Day (Gitarre, Gesang) von Alunah nicht anzumerken.
Und dann erlebte ich mein schwarzes Doomwunder. Ich habe schon viele gewaltige Gigs erlebt, ob das Powermetal von Sabaton und Powerwolf oder kraftvoller femal fronted metal  von Xandria  oder Arkona war, aber das was hier abging war eine ganz andere, aber keinesfalls schlechte Erfahrung für mich. 

Da waren 3 junge Musiker aus Birmingham die alles aus Ihren Instrumenten rausholten was ging. Die Perfektion Ihres Könnes entlockten Bass, Gitarre und Schlagzeug ein Ganzes was von Deinem Körper Besitz ergreift.  Da kroch ein dunkler Strom durch den Saal der mystisch, sphärisch, episch und brutal rüber kam. Trotzdem war dieses Klangerlebnis für mich sehr angenehm und bittersüß.
Und dann setzte Sie ein, Soph Day stellt sich mit Ihrer facettenreichen Stimme und ihrer Gitarre dem wabbernden Doomfluß Ihrer Bandkollegen entgegen. Mal klingt Ihre Stimme flehend, mal warnend, auch mal Engelsgleich. Wer genauer hin hört, stellt fest, dass die Vocals sich dem Sog des Instrumentariums entziehen zu versuchen und an anderer Stelle in diesem aufgehen oder über der Band zu schweben scheint.

Kurz, Alunah holen das Publikum mit dem ersten Ton am Bühnenrand ab, und lassen den Zuhörer nicht mehr los. So werden Fans und Band Teil der schönen dunklen Bilder die die 4 Musiker auf der Bühne akusstisch malen. Alunah präsentierten mit Ihrem neuen Album "Awakening the Forest" ein Konzept das tiefer geht, als dies der perfekte Doom der 4 sowieso schon tut. Die komplette CD - Rezension findet ihr HIER!
Fazit: Die Doomszene hat eine Königin und wenn Alunah  für Doom steht, dann kommt hier der Soundtrack zum "Untergang". Wer den Mut hat sich von den Birminghamern fesseln und musikalisch entführen zu lassen, wird bei einem Alunahkonzert voll auf seine Kosten kommen.

 

Kurzer Umbau und schon gings härter weiter. Der Saal war nun auch sehr gut gefüllt und die Stonerheros von Brain Police enterten die Bühne.

Nach dem Düsterdoom von Alunah war die flottere Stonermusik gut für die Kondition. In den ersten Reihen wurde auch mal ab und an das "Tanzbein" geschwungen und Brain Police (Jens Ólafsson, Hörður Ingi Stefánsson, Gunnlaugur Lárusson, Jón Björn Ríkarðsson) aus Island heizten dem vorgewärmten Auditorium mächtig ein.  

 

Ein Frontmann der mit einer krassen Bühnenpräsens und einer stechenden Mimik die Zuhörer in seinen Bann zieht. Die Massen waren endgültig dem Geschehen auf der Bühne erlegen und alles in allem war es ein geniales musikalisches Erlebnis mit zwei Championsleageteilnehmer Ihres Musikgenres.  

Lob auch an den Veranstalter der mit dieser Kombination ein abewechslungsreiches und professionelles Powerpak auf die Bühne brachte. Einziger bitterer Beigeschmack ist, dass mit der Jägerklause eine weitere, gute und  ideale Location für solche kulterellen Highlights aus unserer Stadt verschwinden muss.
Nach dem Konzert nahm sich Alunah noch viel Zeit für die Fans. So war besonders interessant das die Band mit Ihren Doominterpretationen auch Fans anderer Genres ansprechen möchte, und das Ihnen das auch gelingt unterstreicht dieser Auftritt in Berlin.  

 

Weißenseer Blumenfest - Cora Lee
30.08.2014
 

Cora Lee –
Berliner Powergirl mischt Blumenfest auf

30.08.2014 - Berlin Weißensee lädt alljährlich zum traditionellenBlumenfest mit vielen bunten Ständen, einem Blumenkorso, einer Blumenköniginund einem bunten Bühnenprogramm.

In unmittelbarer Nähe des Kulturhauses „Peter Edel“ verwandelte sich der Park rund um den Weißensee zu einer Fest- und Partymeile. Auf der Seebühne gab es dann Kulturprogramm für einen Eintritt von nur  2,- €.
CorleeMadMusic hat neben dem durch nigrum-est-bonum.de supporteten Localhero Mike Nuhn auch noch ein zweites heißes Eisen im Feuer, Cora Lee.
In den letzten Monaten bastelte die Berlinerin an Ihrem neuen Programm und Album. Um so gespannter war ich zu sehen, ob Sie hier überzeugen kann.
Vorweg muss ich sagen, Sie hatte es echt nicht einfach. Stagetime 17:15 Uhr an einem Spätsommersamstag vor aufgestellten Bierzeltgarnituren mit dem typischen Berliner Stadtbezirksfestpublikum. Clever wie immer war ich rechtzeitig vor Ort um im „Pressegraben“ freies Schussfeld für die NEBfotos zu haben.
Dann ging es endlich los. Cora, Konrad an der Gitarre, sowie Vladi und Janni von der Flying Steps Academy enterten die Bühne.
 

 

Hmm, Rock und Flying Steps Academy, geht das??? Yupp es geht. Alle 4 legten eine Show auf die Bretter die überzeugte. Mit minimalem Aufwand, verstanden es die Jungs, Cora so gekonnt in Szene zu setzen, dass sich die kahle Stelle vor der Bühne rasch füllte. Mit Rock’n Roll Megastar schaffte die „kleine“ Berlinerin mit der großen Rockröhre die letzten Festzeltgarnitursitzer auf das Geschehen auf der Bühne aufmerksam zu machen. Mit Ihrer professionellen Bühnenpräsens gelingt es Ihr mühelos, dass Publikum von der ersten Minute an mit zu nehmen, und fort an nicht mehr los zu lassen. Das Gesamtpaket passt und stellt eine geniale Show dar.  

 

Die Flying Steps Academy mit Hochleistungsdancing bilden einen ansprechenden Rahmen für die Königin on stage. Auch der Gitarrero agiert auf der Bühne wie ein Virtuose an seinem Instrument. Nie kam lange Weile auf, und Cora ging sogar auf Sonderwünsche des Publikums ein, und grüßte auf Bitten eines Fans seine weibliche Begleitung.
Nach 30 Minuten war es leider schon vorbei. Und trotzdem nahmen sich alle 4 Zeit und improvisierten noch eine kleine Autogrammstunde für Ihre Fans.


Zum Schluss bleibt festzustellen, Cora Lee hat mich mit Ihrer Show mehr als überzeugt, und ich freue mich auf weitere Liveacts und das in Kürze erscheinende neue Album.
Mit Cora Lee wird nigrum-est-bonum.de eine weitere lokale Rockgröße aus Berlin auf Ihrem Weg nach ganz oben begleiten und unterstützen.

Tourbericht - Dawn of the Brave Tour 2014
by
Van Canto supported by Winterstorm
 

Nach dem die Van Cantians (wie die VAN CANTO FANs genannt werden) gefühlte 1000 Jahre auf das neue Album und die entsprechende Tour der acapella Heros warten mussten, war es im Februar 2014 soweit. Mit Dawn oft the Bravelegten die 5 Herren um Inga Scharf ihr mittlerweile 5. Album vor.

Wie auf dem Album bereits zu hören war, legten die VanCantos gegenüber Break the Silence noch eine Schippe drauf, siehe auch CD –Tip. Für mich stellte sich die Frage kann man das noch live bringen. Also die Familienurlaubsplanung entsprechend den Tourdaten modifiziert und Tickets für Prag, Berlin und Glauchau geordert, da dies die am besten erreichbaren Orte waren. Weil man ja clever ist bucht man die Unterkünfte in Spielortnähe, so auch geschehen für …

Prag – Meet -  Fabrik 8.3.2014


Nun war die Ticketnachfrage aber so groß, dass das Konzert an die andere Ecke der Stadt verlegt wurde. Egal, Prag hat ja auch ein gutes ÖPNV-netz. Als ich beim Verkaufsstart von Dawn oft he Brave auch Cathyron von Winterstorm sah, musste die auch gleich mit eingeladen werden und so wurde die Fahrt von BERLIN nach Prag musikalisch sehr kurzweilig.

Gut, ich hatte Winterstorm bis dato nicht wirklich im akustischen Portfolio und dachte,  okay klingt nett, Powermetal aus Deutschland, na schaun wir mal. Die neue Location in Prag war die Meet Fabrik zwischen Bahntrasse und Stadtautobahn gelegen, großer Vorteil, man stört keinen und kann lange Krach machen. Die Meet Fabrik ist eine Kunst- Kultur- und Veranstaltungsfabrik mit sehr guter Akustik und ausreichend Platz. Der Saal füllte sich dann auch sehr rasch und schnell wurde mir klar, warum der Veranstalter das Konzert verlegen musste. Dann kam Winterstorm und heizte den Laden im wahrsten Sinne des Wortes an. Ein Intro mit dem richtigen „Hallo Wach Effekt“ und dann ging die Post ab. Die 5 Jungs aus Bayreuth gingen ab wie ne Rakete und Frontman Alex spielte mit dem Publikum und band die Zuschauer immer wieder in die Songs mit ein. Probeweise gab‘s ein RAKKA TAKKA von der Bühne und die Fans aus Prag kannten die Antwort und schleuderten ein lautes Motherfucker zurück.  Kurze Umbaupause und ich dachte, wow das war ja mal schon super, und es stand fest, Winterstormalbum auf der Rückfahrt noch intensiver hören.

 

Dadadamm, damm, dadadamm damm damm … und es ging los, der Van Canto Express nahm Fahrt auf. Obwohl das letzte Livekonzert etwas länger her war, ist  man sofort wieder dabei. Aber STOP irgendwas war anders. Mal schnell durchgezählt 6 Akteure auf der Bühne, Inga, Stef, Sly, Ross, Basti und ein junger Mann mit Kopfhörern auf der Ikeposition. Die Erklärung gab Stef dann auch zum Beginn des Auftritts, dass Ike leider heute aus dringenden familiären Gründen nicht dabei sein kann. Die Vertretung machte aber einen Superjob. Viele Songs vom neuen Album und als das Sabatoncover Primo Victoria angestimmt wurde hatten die a capella Heros auch Prag im Sack! Ganz nebenbei, die Location ist echt empfehlenswert und preiswertes Übernachten ist in Prag immer möglich, und wer da ist, sollte sich unbedingt die Altstadt anschauen und zu einem guten tschechischen Bier unbedingt Knödel mit Gulasch genießen.  Nun hieß es 4 Wochen warten, bevor es zum VC Doppelschlag kommt.

 

Berlin- Lido – 10.04.2014  

 

Endlich die Helden in Berlin. Wird’s voll??ß … Ich hatte da ja ein paar Bedenken nach dem Überangebot in Berlin hat man oft den Eindruck das die Szene entweder überfrachtet oder müde ist. Aber alles gut das Lido füllte sich rasch und es war toll diesen Abend mit der Familie, einem sehr guten Freund und Ina der Fan Clubcheffin zu verbringen. Als Specialguest spielte die Berliner Band Thunder and Lightning. Die Band lieferte eine solide musikalische Leistung ab und hatte es  als Vorsupportband halt auch nicht einfach. Trotzdem muss ich sagen, dass hier eine Band Ansprüche an die Zukunft geltend machte. Die Zeit nutze man auch viele Freunde wieder zu sehen. Nach der Rückkehr aus Prag befasste ich mich etwas intensiver mit Winterstorm und kam zu dem Schluss die Bayreuther in das Supportprogramm von nigrum-es-bonum.de aufzunehmen. Pünktlich zum „Wintereinbruch“ war die Hütte dann auch voll. Wie schon in Prag begeisterten die 5 das Publikum mit einem gnadenlosen, geraden und sauber geklöppelten Sound mit gut eingesetzten kurzen Gitarrensolis und sauber gesungen Tönen. Titel wie Metalavial und Windkeepers sind mitsingkompatible Metalsongs, die das geneigte Publikum auf die notwendige BADABOOMtemperator vorglühen…

Und dann war es soweit Van Canto endlich in Berlin erleben zu dürfen, und alle waren da, auch Ike wieder. Und es wurde immer heißer im Lido. Gemäß dem Motto“ .. if you stand to the left of the stage, you're on the right page, because that is the Ross-side! „ gaben wir den Platz da vorne nicht mehr auf. Es ist immer wieder faszinierend mit welcher Bühnenpräsenz alle sechs auf der Bühne agieren und so den Fan mit in das Gesamtwerk der Show einbeziehen und dem Zuhörer das Gefühl vermitteln, er ist Teil des Programms und nicht nur Gast eines x-beliebigen Konzertes. Typisch für Van Cantokonzerte ist die totale Textsicherheit der Fans… hat man auch nicht immer, und das beziehe ich nicht nur auf die Cover, nein auch die eigenen VC-Songs wurden textsicher mitintoniert. Was in der CD-Rezi bereits dargestellt wurde, haben Inga, Ross, Stef, Sly, Ike und Basti auch live 120%ig umgesetzt. Wenn ich nach Break the Silence dachte, es wird schwer den hohen Anspruch zu halten, wurde ich mit der Tour zu Dawn oft the Brave eines Besseren belehrt. Nein Sie haben das Niveau nicht gehalten, Sie haben es noch höher geschraubt. Und das machte den Gig im Lido zu einem unvergessenen Abend. Fazit des Abends, ein tolles Konzert mit tollen Leuten, einen neuen Van Cantian überzeugt und einen Mosh Pit bei einem VC-Konzert sieht man auch nicht immer… Nach dem Konzert wie immer tolle Gespräche mit allen Bands geführt und ganz nebenbei gestand mir mein Sohn, dass er von Basti das Angebot bekam, morgen in Glauchau vor dem Auftritt gemeinsam zu trommeln. Hmm tolle Idee, aber ob das möglich ist und dann war ja da noch das Problem das in Berlin freitags Schule ist…  Also einen stundenweisen Schulbefreiungsantrag geschrieben und dann ging es am Folgetag gegen 12:00 los nach…

Glauchau -  Alte Spinnerei – 11.04.2014

 

Den Diesel getreten, immer schön Van Canto- und Winterstormalben im CD-Player und gib Gummi. Neu war für mich, dass man auch zwischen dem Geländer auf einer Autobahnbrücke hindurch blitzen kann, nun gut, wieder was gelernt. Übrigens die Brücke steht kurz hinter Dresden. Egal, pünktlich angekommen, Hotel eingescheckt und überpünktlich so gegen 16:30 Uhr vor der Alten Spinnerei angekommen! Ich war in Glauchau noch skeptischer was die Zuschauerzahlen angeht als in Berlin, da ich in einem Gespräch in Prag erfuhr das der Kartenvorverkauf hier sehr schleppend anlief. Aber wir waren um diese Zeit nicht die ersten… Eigentlich ja auch viel zu früh, aber Parkplatz direkt vor der Halle und dann war ja da noch das Angebot von Basti. Die Bandmitglieder begrüßt und gewartet.  Sly und Ross waren so nett Basti zu übermitteln das wir bereits da waren.  

Und dann war es soweit, das Idol meines Sohnes kam um den Tourbus herum begrüßte uns und lud Marc zu einer kleinen Lehrsession ein. Nun kannten wir ja den Bühnenaufbau von den anderen Konzerten und wussten das links vorne das Drumkid von Winterstorm stand, aber es kam ja gaaanz anders.  Marc durfte auf dem „heiligen Thron“ Platz nehmen, und die große RAKKA TAKKA BADABOOM - schießbude trommeln. Basti nahm am Winterstormschlagzeug platz und los gings. Noch ein paar Bilder geschossen und dann ließ ich die Beiden alleine. 

Nach guten 30 Minuten kam der Junior glücklich zurück, mit einem frischen Autogramm auf seiner Sticktasche und strahlte übers ganze Gesicht. Genau das sind die Aktionen die die  Van Canto Familie auszeichnen. Ich bin seit 3 Jahren selber Member im VC- Fanclub Rakka Takka und muss sagen, dieser herzliche und familiäre Zusammenhalt zwischen Fans und Band macht den Reiz aus ein Van Cantian zu sein. Ich möchte hier über eine Aktion berichten die der Fanclub in Absprache mit der Band realisierte. Der Fanclub verkaufte Lose wo man Van Canto Fansachen und Memorabilien der Band gewinnen konnte (Drummfells, T-Shirts… und als Hauptpreis das Backdrop der Tribe of Force Tour) Kurz es kam soviel Geld zusammen das man, nach einem Videobewerbungscasting, einem Van Canto Fan aus einem anderen Land, in dem VC nicht spielen, die Teilnahme an einem Konzert in Köln ermöglichen wollte. Und so kam es, dass  Victoria Amor Ramos Brant aus Chile auf Kosten des Fanclubs das Konzert in Köln erleben durfte. Das musste mal erwähnt werden.

Nun Zurück zur Musik.Vorsupportband in Glauchau waren Mollust eine Opera Metal Band aus Leipzig deren Besetzung erinnerte mich an die Kleinstvariante von Haggard. Und als bekennender Haggardfan war ich gespannt. Wie ich später recherchierte lag ich auch gar nicht so falsch, weil die Sängerin auch bei Haggard sang und/oder noch singt. Der Unterschied zwischen Symphonic - und Oprerametal war doch deutlich spür-und hörbar, und die Dominanz der Sopranstimme für meinen Geschmack etwas zu groß. Wobei handwerklich alle gute Musiker und Sänger sind. Wurden dann die etwas seichteren Titel gespielt, kamen auch Geige und Cello zum Einklang mit dem Metalinstrumentarium.
Fazit Haggard bleibt Haggard aber weiter beobachten.

 

 

 

Da ich mich in Glauchau primär mit dem Fotoshooting befasste nur soviel. Das Konzert war ein toller Abschluss der drei Tourtage an denen ich Winterstorm und Van Canto begleiten durfte. Schon jetzt weis ich, dass die Zeit bis zum nächsten Konzert viel zu lang sein wird. Aber es gibt bis dahin ja die kleinen Runden Silberlinge, viele Erinnerungsfotos und Gleichgesinnte auf Facebook und Co. In diesem Sinne rufe ich Euch allen zu :             

„ METAL – RAKKA TAKKA – BADA BOOM“

 

 

 

01.03.2014 EXIT Schwedt / Oder
Bands gegen Krebs Tour Vol. 1

 

Nach der Arbeit Equipment ins Auto gepackt und ab Richtung Oder nach Schwedt. Hier luden Rising Nova gemeinsam mit der Prenzlauer Rundschau zum Benefizkonzert ins EXIT.
4 Bands waren an diesem Abend geladen. Sicher zählt die Uckermark nicht unbedingt zu den Gebieten mit dem höchsten Pro Kopfeinkommen, aber bei einem Eintritt von nur 5,- € für den guten Zweck, sollte man aber im Sinne der begünstigten Projekte und der Künstler beim nächsten mal doch auf mindestens 10,- € gehen, auch wenn alle ohne Gage spielten. Immerhin hatte der geneigte Konzertgänger 4 Konzerte an einem Abend,
das sind nach Adam Riese nicht mal 2,- € für jede Band… Ich bitte Euch.
Auch wenn jetzt hier der eine oder andere eine gegensätzliche Auffassung hat, und mit dem Argument kommt, das sind doch Nachwuchsbands die sich profilieren möchten, denen möchte ich entgegnen... Ja es sind Nachwuchsbands die weder bei Mediacontrol gelistet, noch unter den Top 10 bei Mediea Margt und SARTON zu finden sind. Alle Künstler an diesem Abend haben eine professionelle Performance abgeliefert und müssen sich in Ihrem Genre keines Wegs verstecken. Und darum sollte man schon hier der inflationären Entwicklung der Eintrittspreise für gute Clubkonzerte sehr guter Nachwuchsbands entgegenwirken. Denn auch hier gilt Qualität hat nun mal ihren Preis, zumal es hier noch um den guten Zweck ging.

 

Zurück zum Konzert.

Den Anfang machten PaMa, ein neu gegründetes Trio, welches mit eigenen Stücken zu begeistern wusste. Als Opener eines solchen Konzertmarathons hat man es immer schwer, aber die Jungs hatten mit Ihrer Musik ein erstes Achtungszeichen für die nachfolgenden Kollegen gesetzt. Auf die Frage des Gastgebers und Moderators Tobias Olm an den Leadsänger von PaMa, wie Sie auf den Bandnamen kamen und was er bedeute, kam die trockene und prompte Antwort:
“… Keine Ahnung den haben wir uns gestern erst ausgedacht!“
Nach dieser Information war die Leistung der Drei umso höher zu bewerten.

Nun gab es Deutschen Punkrock vom Feinsten mit UnterBÄzahlt. Da kamen beim Berichterstatter wieder Erinnerungen an Bands wie die Tauben, Mimmis, Slime und Co auf… 2009 hat sich die Band gegründet, umso mehr faszinierte mich, als Kind der 80’er, das diese Musik  sich immer noch mit kritischen Texten laut wie damals, dem geneigten Mainstreamhörer übers Ohr ins Gehirn und Gewissen hämmert. Hut ab Freunde

 

EVERSEEK nutzten als kurzes Intro bzw. Soundabgleich ein Cover und hatten das Publikum dann nach der Punkrockparty von UnterBÄzahlt gleich wieder auf Ihre Seite geholt. Die klare und ausdrucksstarke Stimme von Frontmann Sebastian drückte den Titeln aus dem Metal- und Alternativbereich seinen unverkennbaren Stempel auf. Auf einem handwerklich gut gemachten Soundteppich aller Bandmitglieder, und mit flink und sauber gespielten Gitarrensolis gespickt, kamen die Coversongs und eigenen Titel beim Publikum sehr gut an. Sebastian nahm dann Tobias auch noch die Anmoderation der nächsten Band ab, in dem er Rising Novamit mit einer sehr eigenen Genrebeschreibung, bei seiner Verabschiedung vom Publikum ankündigte.

Kurzer Bühnenumbau und dann kamen Rising Nova. Philipp, Felix und Friedrich betraten die Bühne, und kurz gesagt, sie landeten einen ungefährdeten Start - Ziel- Sieg! Vom Intro weg tanzte man und es gab wohl kaum jemanden im Saal der nicht nach einiger Zeit wenigstens mit wippte. Was ist das Geheimnis dieser drei, und warum habe ich mich entschieden diese Jungs zu supporten? Die Antwort ist logisch wie einfach. Man sieht den dreien einfach an, dass alle Ihre ihre Instrumente perfekt beherrschen und sie einfach Spaß an Ihrer Musik haben. Wie kann man sein Publikum eigentlich besser abholen und mitnehmen als auf der Bühne präsent zu sein und einen Sound mit Schlagzeug, Bass und Gitarre zu zaubern der Dich nicht unberührt lässt. Diese Mischung aus Alternativ, Rock und Psychedelic erinnert an die verschiedensten Einflüsse und lassen dem Zuhörer frei welchen Ursprung er hier heraushören möchte. Der eine hört Einflüsse von Hendrix, der nächste von Pink Floyd usw. Das ganze ohne Gesang entführt den Hörer auf eine Reise durch die WELT von RISING NOVA, die Dich den Alltagsstress vergessen lässt. Das man sich, egal welchen Alters, auf diese Musik einlassen kann und sollte zeigte der Applaus nach einem fast ein stündigen Konzert, so mussten die RISINGs 4 Zugaben spielen. Phillipp, der Drummer von Rising Nova, sagte mir anschließend, etwas außer Atem:“ .. es war der Hammer. Wir haben noch nie 4 Zugaben gespielt, und das Publikum war absolut genial!“

Den Veranstaltern um Tobias Olm, dem Haustechniker Michael vom EXIT allen Bands und den Fans sage ich danke für eine tolle Konzertnacht, und wünsche dem Projekt weiterhin viel Erfolg. Übrigens die Einnahmen dieses Abends in Höhe von 365 € wurden an das Hospiz Drachenkopf in Eberswalde gespendet. RESPEKT!

 

  21.12.2013 Jugendfunkhaus Lichtenberg Frostrock Review Part II

Drei Bands trafen sich zu einem Supportkonzert für das wohl wahnwitzigste und cooolste Konzert zum Jahresbeginn 2014 in Berlin, dem eisigsten OpenR des Jahres.

Den Anfang machten Rising Nova ein junges Psychedelic Rock Trio aus Templin. Auch ohne Gesang schafften die Jungs aus der Uckermark Publikum und den einen oder anderen Musikerkollegen zu begeistern.

Alle drei beherrschen Ihre Instrumente sehr gut, und wohl die wenigsten vermuten, dass diese Jungs einen Instrumentalsound vorlegen der den geneigten Hörer an längst vergangene Hits und Zeiten der guten alten handmade Gitarrenrockmusik erinnert.
Fazit: Rising Nova unbedingt weiter beobachten und die Musik einfach geniessen.

Im zweiten Teil gab es dann College Deutsch Rock von Venterra aus Berlin. Die Jungs heizten dem Publikum richtig ein. Eingängiger gitarrenlastiger, gerader Rock mit deutschen Texten gab dann, zur fortgeschrittenen Stunde, auch dem Letzten den HALLO WACH KICK. Die Jungs boten eine sportlich, ansprechende Bühnenperformence, waren stets präsent und spielten mit dem Publikum. Venterra bekommen an diesem Abend auf jeden Fall den Bonuspunkt für die aufwendigste Bühnendeko mit Backposter und Sideaufsteller.
Fazit: deutscher College Rock mit Partygarantie, der auch locker die Hardcoreszene rockt!

Nach den notwendigen Umbaupausen stellte sich die Berliner Band um Mike Nuhn der Herausforderung, die verbliebenden Fans mit Ihrem "Entertainment" auf eine Reise ins eigene ICH zu nehmen. Mike Nuhn der vormals aus der Rapszene kam schafft es mit dem ersten Titel das Publikum in seinen Bann zu ziehen. Eine gut durchdachte Setlist des aktuellen Albums "Ketten" zeigt die musikalische Vielfalt der Band. Perfekte Instrumentalarrangements, eine klare und kräftige Stimme von Frontmann Mike Nuhn mit großem Stimmenumfang und das Bedienen vieler Genres der Gothic-, Rock- und Metalszene garantieren einen kurzweiligen Konzertgenuss der Extraklasse.
Fazit: Mike Nuhn schafft den Spagat zwischen den verschiedenen Genres, die für viele erstmal unvereinbar scheinen, spielend, und nutzt das Potenzial seiner Bandmitglieder und die Erfahrung hier eine Synthese herzustellen die einmalig ist... unbedingt empfehlenswert!

 

20.12.2013 Postbahnhof Am Ostbahnhof
Fiddler's Green + Nachtgeschrei

Die Lokation war gut gewählt und füllte sich zügig. Wenn man das Ohr an den Massen hatte hörte man verschiedenste Dialekte und Sprachen, das bestätigte unsere Vermutung, dass die Fiddler's zu den Topacts der Welt, in Ihrer Szene, zählen.
Der Support von Nachtgeschrei stimmte die Massen entsprechend ein. Die Kombination der klassischen Metalband mit Laier und Dudelsack ist ja nun schon lange kein Geheimtip mehr. Nachtgeschrei spielte neben Bekanntem auch Ihr aktuelles Album aus schwärzester Nacht, dass wir demnächst mal genauer unter die Hörlöffel nehmen werden. Jedenfalls verstanden es die Mannen um Martin gute Stimmung zu verbreiten und nahmen das Publikum an die Hand, und verführten die Zuhörer in die Schwarze Nacht. Super verständlicher Gesang und ein homogenes Zusammenspiel von akustischen und elektronischen Instrumenten.

Fazit: unbedingtes Muss für alle Freunde des mittelalter Metal (Rock, Folk) ... Super und Danke!

Kurze Umbaupause und dann gings los. Um es sportlich kurz zu formulieren,
Fiddler's Green legte einen nie gefährdeten Start-Ziel-Sieg hin. Perfekt arrangierte und gespielte Instrumente, reibungsloser Wechsel der Frontvocals und dieser unverkennbare Speeedfolksound lässt spätestens nach 2:17 Minuten  keinen mehr still im Saale stehen. Bei dieser Musik muss man einfach mitgehen. Die Fangemeinde war absolut textsicher und die Kommunikation zwischen Fans und Band funktionierte perfekt. Ich persönlich habe das erste mal erlebt, dass eine Band von der Bühne kommt und ditrekt im Zuschauerraum spielt. Während des gesamten Konzertes spürte man, bei einem Fiddler-Gig stimmt die Chemie und es gibt eigentlich nur positive Schwingungen. Einfach eine geniale Party, und zu jeder Zeit hat man das Gefühl, dass die gesamte Truppe auf der Bühne  ehrlich Spass hat. Irgendwann geht dann auch die schönste Party zu ende. Doch beim Blick auf meinen Armwecker musste ich feststellen das Fiddler's Green über 2 Stunden die Massen begeisterte. Nun schaut mal auf den Ticketpreis ... dazu braucht man wohl nix mehr sagen!
Fazit: Ich verbeuge mich vor der besten internationalen Speedfolkband Deutschlands und sage: " Wer Fiddler's Green nicht kennt... hat Musik mit Spass verpennt!

Hier ein Videoeindruck vom Konzert!

 

 NEBerlin präsentiert:

NEB supported: 

 Cora Lee engagiert sich gegen Kindesmißbrauch