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Reingehört und ab genickt ... 

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Hier gibt's die NEB - CD Tipps ohne Garantie auf Vollständigkeit was uns so unter die Finger oder besser in den CD-Player kommt wird gehört und unsere ganz persönliche Meinung könnt Ihr hier lesen:

Theater of Dimensions  by  XANDRIA

                                                                                                              VÖT: 27.1.2017

Eine taktische Meisterleistung das „Theater“ im Januar zu eröffnen. Mit diesem Werk legt Xandria die Messlatte enorm hoch. Mal sehen welche Szenegröße das

in 2017 toppen kann?



Nach Jahren der Personalfindung haben Xandria mit Dianne van Giersbergen jetzt Ihren inneren Focus gefunden. Bereits mit Sacrificum war die Richtung klar. Wer die Band einmal live erleben durfte, spürt schnell die Freude mit der alle Akteure auf der Bühne ehrlich Spaß am Musizieren haben. Nicht lange und der Funke springt über. Dieses Gefühl und höchste Qualität wurden auf den Silberling gepresst. Mit Theater of Dimensions spielen sich Xandria in die Spitze des Symphonic Metal und brauchen sich nicht hinter den „Großen“ der Szene zu verstecken. Im Gegenteil, hier meldet eine Band mit Recht Anspruch auf einen Champions League Platz an.


Allein die Gastmusikerliste lässt
erahnen, welchen Stellenwert sich die Truppe um Frau van Giersbergen
bereits jetzt erarbeitet hat. Unter anderem
Björn Strid (Soilwork) undd

Ross Thompson (Van Canto) gaben sich die Ehre die Xandrias stimmlich
zu unterstützen.
Selten habe ich eine so geniale, homogene Verbindung der verschiedensten stilistischen Varianten der Musik erleben dürfen. Growlingstimmen, mehrstimmige Choräle, treibende Bass- und Drumlinien, die Leadgitarre wird von harten Riffs und Solis ergänzt und darüber fällt klar, sanft und

engelsgleich der Sopran von Frontfrau Dianne van Giersbergen.

Mit Theater of Dimensions liefert Xandria Ihr bisheriges Meisterstück ab und hämmern den geneigten Hörer in einer sehr angenehmen Art und Weise in die nächste Dimension. Herz und Hirn erleben ein herrliches Gefühlstheater.


Tracking List

1.  where the heart is home
2.  death to the holy
3.  forsaken love
4.  call of destiny
5.  we are murderes (we all)
6.  dark night of the soul
7.  when the walls came down
8.  ship of doom
9.  ceili
10. Song for sorrow and woe
11. burn me
12. queen of hearts reborn
13. a theatre of dimension
         


Record Release by Napalm Records:
27.01.2017


Tour Dates:
28.01. Bochum/ Matrix
29.01. Hamburg/ Bahnhof Pauli

XANDRIA Band Members:
Vocals: Dianne van Giersbergen
Guitar: Marco Heubaum
Guitar: Philip Restemeier
Bass: Steven Wussow
Drums: Gerit Lamm

Pplease visit too:
www.facebook.com/xandriaofficial
www.xandria.de

Dateidownload
CD-REview THEATER of Dimension by XANDRIA
NEBNews Xandria.pdf [ 1.1 MB ]

REDEMPTION by Crusher


"... Für mich kamen eigentlich nur drei Bands in die engere Auswahl für das Ticket ins Finale, und Crusher haben für mich einen klaren Platz zwei erspielt, knapp nach den Ebony Walls. ..."

                                       Frank Schneider




Crusher im WEB und auf facebook  


PDF Dateidownload
CD - Review REDEMPTION by Crusher
NEBmusicrusher.pdf [ 752.7 KB ]


TIME
by EBONY WALL      
 

 

onevision 2015

 

TIME by EBONY WALL
CD Rezension
NEBmusicebony wall.pdf [ 956.1 KB ]

  

 

 

FIGHT FOR THE NIGHT
by NIGHT LASER 

                                                                                                Release 2014 

BUNT ist das andere SCHWARZ 

NIGHT LASERs "FIGHT FOR THE NIGHT" ist die ultimative GlamMetalscheibe der Neuzeit

 

Wir stellen uns mal den typischen Metalschuppen vor, die Hütte ist voll es gibt das eine oder andere Getränk, wir haben die ersten zweiStunden Headbangen hinter uns und für den 22:00 Uhr Slot entern 4 Braunschweiger die Bühne in Cowboystiefeln, bunten engen Hose,  Körper betonten Shirts, wallendes, blondesHaar …
Wunderbar, und ich wette einige der eingefleischten Metalheads haben nunFragezeichen vorm Auge…

Wir kommen später nochmal zum leicht irritierten Metaller zurück, kümmern uns nun erstmal um den aktuellen Silberling von NIGHT LASER !
Das Intro ist schon mal ein „Hallo Wach“-Einstieg. Eine lauter werdende Gitarrensirene gipfelt im Auftakt zu heavenis hell. Von Anfang an treiben Bass, Gitarre und Drums  Leadsänger Benno unaufhörlich nach vorn. Bennos markante Stimme fügt sich total in die Klangbasis und ist der Punkt auf dem „i“, im wahrsten Sinne des Wortes scheint Bennos Gesang über dem Boden der Tatsachen zu kreisen, um sich dann in Deine Gehörgänge zu stürzen.
Und wenn Du den Mut hast, drehe die Boxen ruhig ein wenig lauter und trouble (in the neighbourhood) ist Dir Gewiss.
Wenn Du nach den Tracks 1-6, ohne Besuch von Ordnungshütern und/oder Nachbarn, die die 80er nicht erlebten, Partyalarm in der Hütte ausgelöst hast, ist es mit feels so wrong an der Zeit durchzuatmen. Kleiner Tip, der Titel eignet sich wunderbar die Rocklady mit Gefühl zu beeindrucken…  Mi tPianobegleitung zeigt Benno hier was er drauf hat, die gefühlvolle und Facetten reiche Interpretation des Songs machen ihn zu einem echten Schmankerl auf der Scheibe.
 
    


Nun bist Du bereit für den zweiten Teil Deiner GlamParty. Mit wehenden Haaren, der Luftgitarre und einem Spagat ähnlichen Stand feierst Du Dich bis zum Höhepunkt namens

wrecked

. Spätestens hier ist es an der Zeit die Feuerzeuge zu schwingen. Zufrieden und glücklich singt der geneigte Zuhörer in sein Sofa und denkt, DANKE!

Saubere Gitarrenriffs und –solos, untermauert von Bass und Drum, sowie dezente Samples garantieren Partyfeeling zu 100%. Der Gesang von Benno tut sein Übriges um dich in die 80er zurück zu beamen. Eines muss aber unbedingt noch erwähnt werden. Achtet beim Hören mal auf die Backingvocals. Alle sehr sauber und mehrstimmig gesungen.  Besonders gut erlebbar beim Bonustrack

Promised Land

.  Auch wenn der eine oder andere versucht die

NIGHT LASER

in die „StahlGroßkatzen“-Schublade zu verdammen, möchte ich all denen sagen, habt keine Angst vor Glam(Rock)Metal , die wollen nur Party.

Holt Euch das Album „FIGHT FOR THE NIGHT“ der  4 Braunschweiger und Ihr habt einsogenanntes   5 in ONE Album

 

1. Party ON  2.  Der Old Lady und Schwiegermutter wird’s gefallen   3. Man hört den Spaß in jedem Titel 4. Ihr helft der Band und   5. Keine Cover! Party ON pur

 

 

… ach so, da sind ja noch die Fragezeichen bei unserem Metalhead vom Anfang.  Kurz gesagt nach dem ersten Hit fängt der NL-Virus an zu wirken, leichtes wippen mit dem Fuß, leichtes Schunkeln, Headbangen und dann PARTY ON! Die Jungs haben eine absolute Bühnenpräsens und gehen richtig steil. Man schaue ab und zu mal in die Gesichter der weiblichen Zuhörer in den ersten Reihen… Toll!
Unsere Empfehlung. FIGHTFOR THE NIGHT kaufen und NIGHT LASER live sehen, oder anders rum und Ihr werdet mir recht geben, egal was Ihr sonst hört…

BUNT ist das andere SCHWARZ!

 

Tracklist:

01 heaven is hell

02 trouble (in the neighbourhood)

03 hey to madness

04 timekiller

05 burning money

06 fight for the night

07 feels so wrong

08 party on

09 dirty dollars

10 on my own

11 wrecked

Bonus Tracks

promised land  2013

hear my guitar 2011

 

Frank Schneider 2015-02-15 

 

Bad Boys I love you  by  Cora Lee  

                                                              Album release: 13.02.201
Sinnliche Härte aus Berlin
 

 

© Foto by CorleeMadMusic

Vor einigen Tagen flatterte mir vorab das zu erwartende neue Cora Lee Album auf meinen Schreibtisch.
Mit shame on you öffnet der Silberling recht ruhig, aber schon hier wird einem die musikalische Klasse der Berlinerin bewusst.  Eine klare Stimme mit vielen Nuancen, wie man beim weiteren Hören unweigerlich feststellen wird und muss.
Wer nun denkt, gut schon 1000mal gehört der wird spätestens beim zweiten Song, der dem Album den Titel gab erkennen müssen, dass hier absolutes Hitpotenzial auf die Scheibe gepresst wurde.
BAD BOYS ILOVE YOU ist ein Genre übergreifendes Werk, wo jeder garantiert seinen Ohrwurm findet. Das man Cora nicht in die bekannten Schubladen zwängen kann, beweist die „Kleene“ mit der zart-harten Rockstimme auf dem Album und live.

 

Cora Lee Live in BERLIN - für das komplette Fotoalbum einfach aufs Bild klicken!

 

Man findet auf der CD Titel die von den verschiedensten Stilrichtungen beeinflusst scheinen. Cora Lee spielt gekonnt mit den Elementen der verschiedensten Musikrichtungen, und man hört Ihr den Spaß am Musizieren an. Melodiestrecken, bekannt aus Rock, Pop, Dance, House und Country, werden in den Stücken so gekonnt miteinander verwoben, dass kein Titel wie der andere klingt. Von Balladen wie my shining light, über Tanzflächen kompatible Songs wie bad boys I love you, bis hin zu den Rocksongs,wie dem neu aufgenommenen Hit
Rock’n Roll Megastar
, ist für jeden Geschmack etwas dabei. Ich kann nur empfehlen sich einmal willkürlich drei Titel aus dem Album zu nehmen, und behaupte: Egal in welcher Kombination, man findet keine zwei Songs die gleich klingen. Primär verantwortlich dafür ist natürlich der Gesang von Cora Lee. Ihre Stimme hat so viele Farben und auch die Interpretationen mit lauten und leisen Tönen schaffen beim Zuhörer dieses sinnlich – harte Gefühl beim Zuhören. Gerade noch liegst  auf einer Blumenwiese unter blauem Himmel, da  geht ein Rockgewitter los und knallt Dich wieder auf den Boden der Realitäten.

Auffällig ist aber auch, dass die Titel alle sehr fantasievoll arrangiert und produziert wurden. Der unaufdringliche Einbau elektronisch unterstützter  Sampler und melodiöse Gitarrensolos bilden ein perfektes Ganzes. Um auf meine Anfangsthese zurück zu kommen…
Ja es stimmt, alles schon 1000mal gehört, aber definitiv nicht von einer Künstlerin, nicht auf einem Album und lange nicht so klar und sauber musikalisch produziert.

Wer sich auf ein sinnlich, hartes Wechselbad der Gefühle einlassen möchte, ist mit dem Album BAD BOYS I LOVE YOU von Cora Lee gut beraten und macht nichts falsch.

                                                                                         Frank Schneider 2015-01-12 

Tracklist:

01 shame on you
02 bad boys I love you
03 ur tie
04 rock'n'roll megastar
05 amazing
06 rocket too the moon
07 walk over water
08 my shining light
09 the way I am
10 information overkill
11 nothing's for free

 

Cora Lee auf facebook | im WEB official | auf  You Tube 

 

 

Awakening the  Forest by Alunah

Albumrelease: 07.10.2014

 

Alunah       öffnen mit „Awakening the Forest“  - Seelen

Ein schriller Ton wie ein fernes Licht im Dunkeln, das immer heller und greller wird eröffnet das nunmehr dritte Album der Doommetaller aus Birmingham.

 

Albumcover by Napalm Records

Dann wird der Klangteppich ausgerollt, der mit "bricket wood coven".zu einem Tor führt. Kraftvoll und teilweise auch etwas beängstigend treiben Dich Dave Day (Gitarre), Dan Burchmore (Bass), Jake Mason (Drums) bis vor diese „Goldene Tür“. Du verspürst den Drang sie zu öffnen, doch im Moment wo Du erfahren möchtest was dahinter kommt, ertönt eine Stimme die Dich zögern lässt. Soph Day (Gesang, Gitarre) die Frontfrau von Alunah schafft es mit Ihrer Stimme Dir ein Wechselbad der Gefühle zu verschaffen. Auch wenn es oft schmerzvoll, und flehend klingt schafft Sie es mit dem ersten Ton Dein Vertrauen zu gewinnen nimmt Dich bei der Hand und lässt Dich fortan nicht mehr los. Gemeinsam wirst Du mit Alunah  dieses aus „Holz gemauerte“ schwere Tor in eine andere Welt öffnen.

Foto by Napalm Records

Bedrohliche Dunkelheit umschwirrt Dich und mit „Heavy Bough“ bohren die 4 aus Birmingham ein richtig dickes Brett. Der „schwere Ast“ ist die einzige Verbindung auf die andere Seite über dem mystischen Doomfluß. Auch wenn die Solis im zweiten Titel das brodelnde Unbekannte unter Dir beschreiben, musst Du den Weg alleine wagen um auf der anderen Seite eine weitere massive Holztür zu öffnen.
Hier betritts Du nun gemeinsam mit Soph den Wald.
Das Schwarz wird grau und die Umgebung taucht in ein mystisches grün. Nun ist es an Dir, gemeinsam mit den Geschöpfen des Waldes diese Gegend zum Leben zu erwecken.

Wieder geben Dan, Dave und Jake Ihr Bestes um diesmal einen Klangteppich zu weben der bei „awakening the forest“ immer noch düstern klingt, aber immer vertrauter wird und die fast sirenenhafte Interpretation des Titels lassen Dich spüren wie der Wald vor Deinem „geistigen Auge“ erwacht. In „The mask of herne“ beschreibt Soph eindrucksvoll wie der Hüter des alten Parks seinerzeit von den Jägern gejagt und durch Alchemy wiederbelebt wurde. Das Wesen mit dem gewaltigen Geweih und dem roten Mantel ward geboren.

Foto by Napalm Records

Mit „Sourge and the kiss“ kommt es dann auch zum mystisch dunklen Finale des Silberlings. Die „schwarze Priesterin“ versinnbildlicht die Kraft des Neuen. Musikalisch kann man die Gegensätze des Titels kaum besser rüber bringen. Das Wechselspiel zwischen Gitarre und Bass, welches sich dann vereint. Und wenn dann Soph versucht mit besänftigender aber immer bestimmter Stimme gegen diese musikalische „Gewalt“ anzugehen, beruhigen sich zum Schluss auch Bass und Gitarre wieder!  GENIAL.

„The Summerland“ kommt uns dann ganz anders in die Ohren und ins Gehirn. Ruhiger Beginn und eine überraschende Soph mit flehender Engelsstimme die Dir direkt unter die Haut und in Dein Gewissen fliest!
„Wenn ich über das Fleisch und die Knochen unserer Erde gehe, werde ich in die Sonne blicken… die Schlacht ist gewonnen.“
 

„Awakening the forest“ Ist ein Doomalbum der Extraklasse. Alunahs Sound erscheint uns wie ein großer schwarzer Vogel der die Sonne verdunkelt und auf uns herabschaut und den Untergang verkündet. Nur ab und zu kann man die Sonne erahnen.  Der pefekte Einsatz der Instrumente mit der facettenreiche Stimme von Soph geparrt, nehmen Dich mit in die Apokalypse unseres Planeten. Aber Vorsicht, wenn Du Dich einmal auf die 4 aus Birmingham einlässt lassen Sie Dich nicht mehr los. Ich möchte gerne dieses Album mit den klassischen Impressionisten wie Mussorski und Ravel vergleichen. In ihrem doch eher brachialen, düsteren Genre schaffen es Alunah das inhaltliche Anliegen dieses Albums pefekt in musikalischen Bildern zu malen, die dem geneigten Hörer ein Wechselbad der Gefühle bescheren. Interessant ist das offene Ende für mich. Wir selber haben es in der Hand was mit unserem Planeten geschieht. Schärfen wir wieder unsere Gefühle für das wesentliche im Leben.

Fazit: Die Doomgemeinde hat Ihre Königin gefunden. Soph Day und Ihre Mitstreiter wurden von Napalm Records in die Arena geschickt um die Szene kräftig auf zu mischen und ganz oben mit zu spielen.
Vorsicht: HOHES SUCHTPOTENZIAL!  

 

Tracklist:

01  bricket wood coven 

02  heavy bough 

03  awakening the forest 

04  the mask of herne 

05  scourge and the kiss 

06  the summerland bonus track  

 

Alunah auf Facebook | WEB official | auf Napalm Records 

 

Cathyron by WINTERSTORM

Albumrelease: 07.02.2014
 

Februar ist genau die richtige Zeit Cathyron in einem Winterstorm dem Publikum zu präsentieren.

Cathyron © NoiseArt Records

Das dritte Album der Franken ging am selben Tag in den Handel wir das aktuelle Van Canto Album .. hmmm??? Ein Schelm wer arges dabei denkt, und ach so ein Zufall supportete Winterstorm die a Capella Heros auf Ihrer Europatour. Und wieder ein glücklicher Zufall, ich war an besagtem 7. Februar im Winterurlaub und stürmte einen großen rot schwarzen Medienverkaufsmarkt in Innsbruck um mir "Dawn of the Brave" käuflich zu erwerben, da ja die Konzerttickets für Prag, Berlin und Glauchau schon geordert waren, musste Cathyron auch gleich mit ins Säckl... 

 

Schon der Opener hat diesen so wichtigen " Hallo Wach Effekt", a hero rise kommt majestätisch, episch und kraftvoll und leitet den Hörer sanft aber bestimmt in einem Crescendo zu Cathyron. Das Einstiegsriff läst keinen Zweifel daran was nun folgen wird. Powermetal made in germany vom Feinsten. An diesem Titel kann man sehr gut das Besondere und die Qualität der Winterstürmer fest machen. Sebastian entfacht ein wahres Drumfeuerwerk, geradlinig und gnadenlos treibt er seine Bandkollegen und schafft gemeinsam mit Peter am Bass den Powerteppich auf den dann Michael und Armin mit ihren Gitarren perfekt aufsetzen. Wie ein Adler landet dann Alexander mit seiner Stimme, breitet die Flügel aus und bildet das letzte Puzzelteil das Winterstorm zu dieser Power erstarken lässt, die den typischen Winterstormsound ausmachen. Alle Instrumente klingen perfekt, sauber. Die Powerlinien sind kraftvoll und abwechslungsreich. Gitarrensolis werden punktgenau gesetzt, sind zeitlich supe rgetimed aber fügen sich immer ins Gesamtwerk. Far Away startet mit minimalem Instrumentarium und einem Choralintro das perfekt gesungen ist. Überhaupt ist auffällig, das alle Songs gesanglich absolute Spitze sind. Alexander interpretiert die Songs in seiner eigenen abwechslungsreichen Art, klar und gut verständliche Vocals, sowie mehrstimmige Backvocals deren Texte verständlich und sauber artikuliert gesungen werden sind nun im Metalbereich nicht unbedingt Normalität. Dass das geht beweisen Winterstorm eindrucksvoll. Burning Gates dreht die Songdynamic vom Vortitel um, was aber nicht uninteressanter ist, im Gegenteil, wenn man denkt jetzt wirds ruhiger knallt Dir der Refrain die Lauscher weg... Genial mit Dynamic und Lautstärke gespielt! Mit Windkeepers wird dann auch das Livepublikum entgültigt gefangen und nicht mehr vom Haken gelassen. Ähnlich wie im letzten Album bei Into the light kann der geneigte Zuhörer sich dem Zauber eines Winterstorms ab dieser Stelle nicht mehr entziehen.
Trotzdem Cathyron ein durchgängiges Powermetalalbum ist, kommt nie Langeweile auf. Alle Songs schaffen es jedem Titel, durch gekonntes Spiel mit Stimmen, Tonlagen, Tempiwechsel, mehrstimmigen (teiweise choralem) Gesang und dezenter elektronischer Unterstützung, eine eigene Farbe zu geben. Nach dem getragenem Eldars of Wisdom gibts dann mit METALAVIAL  (offizielles Video) den nächsten LIVEmitsingkompatiblen Song. The Evocation unterstreicht die gesanglichen Stärken aller Bandmitglieder eindrucksvoll. Call of Darkness bereitet den Hörer dann auf das große Finale mit the elements strife vor.
Fazit: Wer sich auf Powermetal der besonderen Art  (= Kunst) einlassen möchte und will, ist mit Cathyron von Winterstorm bestens bedient, und man muss kein Prophet sein um den 5 eine heißkalte, erfolgreiche Zukunft zu prognostizieren.
 

 

FwS 23.04.2014

 

Tracklist:

01  a hero rise

02  cathyron

03  far away

04  burning gates

05  windkeepers

06  down in the seas

07  the maze

08  elders of wisdom

09  metalavial

10  the evocation

11  call of darkness

12  the elements' strife 

 

 

Dawn of the Brave    by    Van Canto  

Albumrelease: 07.02.2014

 

Es ist Zeit für Helden -
die Van Canto Heros schicken „Dawn oft he Brave* “ mit einem riesigen „BADABOOM“ ins Rennen!

 

Dawn of the Brave (c) Napalm Records

Bereits am 14.12.2013 hatte ich die Ehre und das Privileg, gemeinsam mit 40 weiteren Rakka-Takka Mitgliedern, die neue Scheibe von Van Canto bei einem exklusiven Prelistening erleben zu dürfen. Ein Raum voller Vancantians hörte das wohl beste Album der 6 acapella metal heros und war platt. Ich habe noch nie erlebt, dass nach dem letzten Ton für einige Sekunden absolute Stille war, bevor der Applaus einsetzte. Man sah in die Gesichter der Fans und anwesenden Bandmitglieder und erkannte ein Leuchten in den Augen, dass das eben gehörte noch lange nachhallen lies!

Was ist nun so anders als bei den anderen sehr erfolgreichen Alben. Der finale Mix der Stimmen ist genial gelungen. Die Gesangstrukturen und die Drums sind so perfekt aufeinander abgestimmt, dass sich beim ersten Hören einiger Song für einen Van Canto – Neueinsteiger erst später erschließen wird, dass es sich hierbei um eine  a capella metal band handelt.

Das Album ist sehr homogen und es fällt schwer einige Titel besonders hervorzuheben. Einem sind die Heros aber treu geblieben, Dawn oft the Brave ist abwechslungsreich und wird nie langweilig. Bereits das Intro verheißt den Hallo Wach Effekt, und ab da lässt Dich Van Canto nicht mehr los…
Der typische VC – powermetalsound (Badaboom , the awakening) ist neben experimentelleren Songs (to the mountains, unholy) genau so zu finden wieBalladen (the other ones) und den typischen Covers (the final countdown, paranoid).

Auffällig ist, dass alle Stimmen der Frontvocals noch eine Schippe auf Break the silence draufgelegt haben. Die Interpretationen von Sly sind noch abwechslungsreicher in Stimmung und Klangfarbe. Absolut überraschend war für mich aber der neue Inga Sound. Kraftvolle, rockige und feminine Stimmnuancen lassen Inga nun auch ganz oben in der Liga der female fronted metal ladies mitmischen.Von Basti, weltmeisterlich an den Drums getrieben, legen Ike, Sly und Ross eine super kraftvolle Klangbasis für  Sly und Inga aus, was dann in einem Metalfeuerwerk endet, das keine Wünsche offen lässt.

Mein Fazit: mit Dawn oft he Brave – hat sich Van Canto endgültig für die Championsleague  der Szene qualifiziert. Man kann sich auf die Tour und das Album freuen, und wer den Silberling kauft wird  nicht enttäuscht.                    FwS 24.01.2014 

 

 

 

Album - Prelistening by Napalm Records

 

Trackliste

01 Dawn Of The Brave
02 Fight For Your Life
03 To The Mountains
04 Badaboom
05 The Final Countdown
06 Steelbreaker
07 The Awakening
08 The Other Ones
09 Holding Out For A Hero
10 Unholy
11 My Utopia
12 Into The West
13 Paranoid

 

 

Preachers of the night  by POWERWOLF
 

(c) Powerwolf.net

Anno 2011 wurde die Band um die Brüder Greywolf bereits vomMetal Hammer zum Aufsteiger des Jahres und Ihr Silberling "Blood of theSaints" zum Powermetal-Album des Jahres gekürt. Nach dem Wechsel von Metal Blade Records zu Napalm Records legten die Wölfe nun Ihr 5. Album vor. Da die Release des Albums intensivst beworben wurde, und  so mancher Kritiker die Scheibe für gut bis sehr gut befand, wurde auch ich neugierig und muss sagen das Teil hat einen echt hohen Gefährdungsgrad und geht sofort ins Ohr…

Sicher ist der Stile nicht neu, aber die musikalische Umsetzung ist genial. Harte klare Basslinien werden von einem sauberen Schlagzeug in wenigen Sekunden von 0 auf 100 getrieben. Sparsame Gitarrensolis,die aber ein punktgenaues Feuerwerk zünden und so über der niemals müde werdenden Leadgitarre auftauchen und wieder verschwinden. Bis dahin handwerklich top gemachter Powermetal. Powerwolf wäre aber nicht Powerwolf wenn da nicht noch das gewisse Etwas und Unverwechselbare wäre.
Da sind zum einen die Orgelklänge die ständig präsent sind, aber nie aufdringlich werden und  die mehrstimmigen Chorgesänge,  die beide gemeinsam über dem Metalteppich liegen und so einen interessanten Kontrast darstellen, der in allen Titeln eine gewisse Mystic beim Zuhörer entstehen lässt.
Zwischen diesen beiden Ebenen schwingt sich dann die geniale und unverwechselbare Stimme von Frontmann Attila Dorn auf, um die  beide Ebenen dann wieder zu vereinen.

All das lässt Preachers oft he night zu einem Album avancieren, das beim Zuhören zu einem sakral, brutalem Erlebnis wird.
Diese Scheibe hat absolutes Livepotential und glaubt mir, das Ding machtsüchtig …  
 
FwS -16.11.13

 

                                                            Preaches of the night -  

official Video POWERWOLF, Amen & Attack from Preachers of the night by NAPALM RECORDS

    erschienen 2013 bei Napalm Records
    Tracklist:

    1. Amen & Attack
    2. Secrets of the sacristy
    3. Coleus sanctus
    4. Sacred & wild
    5. Kreuzfeuer
    6. Cardinal Sin
    7. In the name of god    8. Nochnoi dozor
    9. Lust for blood
    10. Extatum et oratum
    11. Last of the living dead

 

Das schwarze I X I  by  SALTATIO MORTIS 

 

(c) by www.saltatio-mortis.com/news/diskografie/

Zuerst einmal muss ich nun auch mal meine Meinung zu der seit Jahren geführten Diskussion loswerden.
Ist eine erfolgreiche, chartgelistete Band, egal welchen Genres, nun Mainstream und weniger gut als früher. Beispiele wie Rammstein, Tanzwut, Corvus Corax, Nightwish und andere beweisen mir uns eigentlich das Gegenteil und sind für mich mit Ihrem Erfolg nicht schlechter geworden.

Und wie der Zufall es will geben Saltatio Mortis  uns mit Ihrem aktuellen Album „Das schwarze 1 x 1“
(in Deutschland übrigens direkt auf der  1 gelandet) mit Ihrem ersten Track gleich die passende Antwort mit: „Früher war allesbesser … wer das glaubt ist ein Idiot!“. Allen die noch an der Vereinbarkeit von Erfolg und guter Musik zweifeln, einfach mal reinhören, und drüber nachgedacht. Nun aber zurück zum Album.
 Das schwarze 1x1 ist eine gelungene Kombinationaus Mittelalter – Folk und Rock. Die „Spielleute“ von SaMo schaffen es auf diesem Album, den Spagat zwischen Mittelalter und Rock problemlos hinzubekommen.  Die in den Texten verpackten Statements und Oppositionen zum „Mainstream und Hipster“ in unserer Gesellschaft sind so genial in den musikalische Saltatiosound und/oder auch in historischesTextgewand gehüllt, das man bereits nach dem zweiten hören des Silberlings mitsingen kann
und sich dann sagt: „ wie wahr, wie wahr!“
Der Einsatz des mittelalterlichen Instrumentariums fügt sich homogen in die Rockband ein und lassen so mit der Stimme von Frontmann Alea der Bescheidenen das Album zu einer Synthese werden, die sowohl das Mittelalter – Folk (Galgenbalade, Randnotiz, Schloss Duwisib…) als auch das Mittelalter-Rock Publikum (Wachstum über alles, Krieg kennt keine Sieger …)  erreichen werden. 
Was übrigens die ausverkaufte Tour beweist… und so vieleFans können sich nicht irren!
Eins ist jedoch sicher, Saltatio Mortis wird auch weiter auf Mittelalterfesten Ihre Akustikauftritte haben. Das Album zeigt die verschiedensten Stimmfassetten von Alea, und dass das gemeinsame Spiel der akustischen Mittelalter- und der Rockinstrumente durchaus kraftvoll, leise, pointiert, ausdrucksstark und vielseitig dem Hörer ins Ohr geht. Auch tat der musikalische Zuwachs von Luzi das L dem Ensemble gut. So sind die Arrangements von Dudelsack, Pfeifen, Leier und Co den modernen Rocktracks angeglichen und kraftvoll in Szene gesetzt, aber verlieren nie Ihren eigenen Klang und Stile. Alles in allem wird Saltatio Mortis hier die Synergien beider Musikstile nutzen und beide Fanlager auf Ihren Konzerten einen. So macht diese CD Lust auf mehr und ich freue mich schon jetzt auf Rockharz 2014.

Ich wünsche Saltatio Mortis weiterhinviel Erfolg.                                              FwS - 17.11.13 

official Video "Früher war alles besser" *

 

Das schwarze 1x1 - erschienen 2013 bei Napalm Records
 

Hörbeispiele vom schwarzen 1x1 hier

 

Trackliste: 

  1. Früher war alles besser 
  2. Wachstum über alles
  3. Krieg kennt keine Sieger
  4. Der Kuss
  5. My Bonnie Mary
  6. Sandmann
  7. Satans Fall
  8. Idol
  9. IX
  10. Galgenballade
  11. Abrakadabra
  12. Nur ein Traum
  13. Randnotiz
  14. Schloss Duwisib (Bonustrack)

 

*) Bilderquelle: www.saltatio-mortis.com 

 

 

NEB supported: 

 Cora Lee engagiert sich gegen Kindesmißbrauch 

 

offizielles Video zu Silent Scream